20 Jahre EuroSSIG – die Multistakeholder-Schmiede #1 für angehende Internet Governance-Engagierte

20 Jahre EuroSSIG – die Multistakeholder-Schmiede #1 für angehende Internet Governance-Engagierte

Gut fünfhundert Menschen aus aller Welt haben in den vergangenen beiden Jahrzehnten im Herzen Deutschlands von der Pike auf gelernt und erfahren, was es heißt, Internet Governance und den Multistakeholder-Gedanken zu leben und erleben. Möglich gemacht haben dies die European Summer School on Internet Governance (EuroSSIG), 2007 ins Leben gerufen von Prof. em. Wolfgang Kleinwächter – und die DENIC eG, die als Hauptsponsor der ersten Stunde von Beginn an maßgeblich zum Funding des Erfolgsformats beigetragen hat.

Zum 20. Jubiläum der EuroSSIG Ende Juli hatten wir Gelegenheit, mit Wolfgang zu sprechen.


Lieber Wolfgang, zuallererst ganz herzliche Glückwünsche zum 20. Jubiläum der EuroSSIG – wir freuen uns mit dir, zu welchem Erfolgsmodell sie sich in dieser Zeit entwickelt hat!

Danke. Der Erfolg von EuroSSIG ist der Erfolg unseres sehr kleinen Teams und der vielen externen Unterstützer. Ein gutes Beispiel dafür, wie man mit wenig Ressourcen eine nachhaltige Wirkung erzielen kann.

Gerne möchten wir gemeinsam mit dir einen Blick auf das werfen, was war, was ist und was hoffentlich noch kommt. Zum Einstieg alle Zeichen auf Start: Wie nur wenige in Deutschland hast du schon früh die Bedeutung von Internet Governance erkannt – als Teilnehmer an den Konferenzen des UN-Weltgipfels zur Informationsgesellschaft (WSIS) in Genf und Tunis und Mitglied der UN-Arbeitsgruppe zu Internet Governance (WGIG) Anfang der Nullerjahre warst du unter den Pionieren, die die Grundsätze globaler Internet Governance formuliert und bei deren Ausgestaltung seitdem bis heute unermüdlich mitgewirkt haben. Nicht lange danach, im Jahr 2007, hast du die EuroSSIG aus der Taufe gehoben. Was war die Idee dahinter? Was hat dich getrieben?

Als akademisches Mitglied der UN Working Group on Internet Governance (WGIG) von 2003 bis 2005 wurde ich immer wieder von Diplomaten gefragt, wo man denn Internet Governance studieren könnte. Meine Antwort war dann immer: ‘nirgendwo‘. Universitäten und ihre Fakultäten sind disziplinär organisiert. Man kann Jura studieren oder Wirtschaft, Informatik oder Gesellschaftswissenschaften. Internet Governance ist aber ein multidisziplinäres Phänomen. Die Entwicklung und die Nutzung des Internet produzieren technische, politische, wirtschaftliche, rechtliche, kulturelle und soziale Probleme.

Also haben sich einige Akademiker aus der WGIG nach dem Tunis-Weltgipfel 2005 zusammengesetzt und einen Vorschlag für einen interdisziplinären Master-Kurs für Internet Governance entworfen. Der wurde – unterstützt von der UNESCO, der International Association for Media and Communication Research (IAMCR) und der International Communication Association (ICA) – bei einem Expertenseminar im Sommer 2006 diskutiert. Im Ergebnis entstand das ‘Global Internet Governance Academic Network‘ (GIGANET), das den Entwurf für ein Internet Governance-Curriculum verabschiedete. Das erste GIGANET- Meeting fand bereits wenige Wochen später, am Vorabend des ersten Internet Governance Forums in Athen, statt. Seither ist GIGANET zu einem festen Bestandteil des IGF geworden.

Ich habe dann im Juli 2007 die allererste Summer School mit dem Internet Governance-Kurs in der Evangelischen Akademie in Meißen ins Leben gerufen. Der Start wäre nicht möglich gewesen, wenn nicht DENIC dieses Pilotprojekt unterstützt hätte. Der Erfolg der ersten EuroSSIG ermutigte uns zum Weitermachen. Und wie sich zeigt, hatte diese erste Investition eine nachhaltige Wirkung.

Quelle: EuroSSIG

Was genau können Interessierte sich inhaltlich unter der EuroSSIG vorstellen, was erwartet sie dort? Zum Rahmen drumherum kommen wir später.

Wie gesagt, unser Wochenkurs ist interdisziplinär angelegt. Er ist aber auch praxisorientiert. Das heißt, wir bieten Vorlesungen und Seminare an zu den technischen, rechtlichen, wirtschaftlichen, politischen, sozialen und kulturellen Aspekten von Internet Governance. Zusätzlich haben wir Lehrveranstaltungen, die sich mit dem praktischen Management des Domain Name Systems (DNS) beschäftigen, also dem Root Server Management, der Verwaltung von Domainnamen und IP-Adressen, der Arbeit von ICANN, Registries, Registraren und ISPs. Dazu laden wir Praktiker ein, die diese Dienste betreiben, Experten aus der Digitalwirtschaft ebenso wie Fachleute, die uns etwas zu digitalen Menschenrechten erzählen können. Dieser Mix gibt den Lehrveranstaltungen ein höheres Maß an Authentizität und Glaubwürdigkeit.

Als Gründer und Spiritus Rector bist du das Gesicht und maßgeblicher konzeptioneller Gestalter der EuroSSIG. Dennoch stemmt sich solch ein Format natürlich nicht alleine, weder bei der Programmgestaltung noch hinter den Kulissen. Wer wirkt noch mit außer dir?

Unser Ziel war es, eine Faculty aufzubauen, die aus einer Mischung von akademischen Experten und Praktikern besteht. Dabei waren wir bestrebt, immer die besten Experten der Welt zu gewinnen. Das ist uns ja auch gelungen.

Die Liste unserer Faculty Members schließt die Väter des Internet, Vint Cerf und Steve Crocker, ein. Viele ICANN-Direktoren wie Fadi Chehadé, Maarten Botterman, Markus Kummer, Avri Doria und andere führende ICANN-Vertreter wie die GAC-Chairs Thomas Schneider und Janis Karklins, ccNSO-Chair Chris Disspain, GNSO-Chairs wie Keith Drazek und Thomas Rickert, ALAC-Chairs wie Annette Mühlberg oder Olivier Crépin-Leblond und andere belegen, dass unsere Fellows Wissen aus erster Hand bekommen.

Das betrifft auch Experten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Menschenrechte: Larry Strickling, der ehemalige Präsident der NTIA, der National Telecommunications and Information Administration des US-Handelsministeriums, die lange Zeit die Aufsicht über ICANN innehatte, war ebenso Teil der Faculty wie Fiona Alexander, die für die US-Regierung in den WSIS-Verhandlungen aktiv war. Hochrangige Vertreter der EU-Kommission hatten wir mehrere, darunter Michael Niebel, Kabinettschef der EU-Digitalkommissarin Neelie Kroes.

Speaker aus der Wirtschaft kamen unter anderem von Google, Amazon, Facebook, Telefónica, Cisco, Microsoft und der Deutschen Telekom. Neben ehemaligen IGF MAG Chairs und einem Direktor des IGF-Sekretariats gehörte auch der Kopf des NETmundial-Prozesses, Hartmut Glaser, zur Faculty. Nicht zu vergessen führende Internet Governance-Experten wie Milton Mueller, William Drake, Jeanette Hofmann, Bertrand de la Chapelle oder Tatiana Tropina. Zu digitalen Menschenrechten hatten wir bis jetzt Amnesty International, Human Rights Watch, Reporter ohne Grenzen und Article 19 im Programm.

Unser Leitsatz ist ‘Learning in a Multistakeholder Environment‘. Diese Praxisnähe zahlt sich offensichtlich aus. Ein gutes Beispiel ist Chris Buckridge. Er kam aus Australien in den späten Nullerjahren zur EuroSSIG als Fellow. In den 2020er Jahren kehrte er in die EuroSSIG Faculty als ICANN-Direktor zurück.

Quelle: EuroSSIG

Teil des Konzepts ist auch der ganz besondere Mikrokosmos, der Rahmen, der die EuroSSIG ausmacht: der stimmungsvolle Ort abseits großer Konferenzsäle – die bis heute bewusst kleine Gruppengröße der teilnehmenden Fellows – der nahezu feste Stamm an Faculty Members, in deren Kalendern die EuroSSIG seit vielen Jahren einen festen Platz hat, weil sie den Spirit teilen … Was haben du und dein Team über die Zeit beibehalten, was verändert – und warum?

In der Tat schafft die altehrwürdige Umgebung des 500 Jahre alten Klosters St. Afra eine spezifische stimulierende Atmosphäre, wenn man umgeben von den Mauern der Vergangenheit über die Probleme der Zukunft debattiert. Das Kloster St. Afra bietet eine einzigartige Stätte, an der die Stipendiaten gemeinsam mit allen Dozenten unter einem Dach leben und lernen. Dies ermöglicht einen intensiven Austausch zwischen Fellows und Faculty, auch jenseits der regulären Vorlesungen und Seminare. Alle Mahlzeiten werden gemeinsam im Weinkeller eingenommen. Meißen zählt zu den nördlichsten Weinregionen Deutschlands. Und bei einem Glas Wein dauern die Internet Governance-Gespräche bis spät in die Nacht auf der Terrasse an.

Ein ganz spezieller Programmpunkt ist jedes Jahr das ‘Praktikum‘, wo Fellows in spielerischer From globale Digitalverhandlungen – wie etwa zur IANA Transition, zu den OEWG-Verhandlungen über Cybersecurity, zum Global Digital Compact oder zu WSIS+20 – nachstellen. Alle Fellows schlüpfen in die Rolle einer Landesregierung oder eines nicht-gouvernementalen Stakeholders, und dann wird oft bis weit in die Nacht ‘verhandelt‘. Anschließend werden die Ergebnisse an die UN, ICANN oder das IGF weitergleitet und haben somit auch einen praxisnahen Effekt.

Quelle: EuroSSIG

Auch das gesellige Beisammensein wird großgeschrieben und abwechslungsreich gestaltet: durch einen Besuch in der Meissener Porzellanmanufaktur, gemeinsames Singen am Lagerfeuer, eine Bootstour auf der Elbe oder eine Stadtführung durch das mittelalterliche Meißen.

Ein besonderer kultureller Höhepunkt ist während des abschließenden Gala-Dinners der ‘EuroSSIG Song Contest‘. Alle Fellows und die Faculty sind eingeladen, ein Lied aus ihrem jeweiligen Land zu singen. Es ist immer begeisternd zu hören, wenn nach einem chinesischen Kinderlied, einer georgischen Volksweise oder einem arabischen Tanzstück zum Beispiel ein Fellow aus Argentinien einen Tango anstimmt.

Quelle: EuroSSIG

Dass auch der Vater der deutschen Aufklärung, Gotthold Ephraim Lessing, Schüler im Kloster St. Afra war, gibt unserer EuroSSIG einen speziellen Touch: Auch wir sehen uns als ‘Aufklärer‘ – für das Informationszeitalter. Gerade vor dem Hintergrund der Entwicklung von künstlicher Intelligenz ist Aufklärung mehr als nötig. Deshalb haben wir das Programm von Jahr zu Jahr auch immer wieder an die ständig neu entstehenden Herausforderungen angepasst. Momentan überlegen wir, wie wir die neue Diskussion um AI Governance in die 25 Jahre alte Diskussion um Internet Governance einbinden können. Ich könnte mir gut vorstellen, aus der SSIG eine SSAIG zu machen, also eine Sommer School for AI and Internet Governance.

Wer kann an der EuroSSIG teilnehmen, und welche Voraussetzungen müssen sie oder er mitbringen?

Die EuroSSIG ist grundsätzlich offen für alle. Wir erwarten aber eine gewisse Vorbildung. Wir zielen nicht auf junge Abiturienten, sondern auf junge Leute, die schon die ersten Schritte in ihrer Karriere gemacht haben und in Führungspositionen gelangen wollen. ‘Teaching the Internet Governance Leaders of Tomorrow‘ ist einer unserer Slogans. Wir sind kein Bachelor-Kurs. Die Kriterien für unser Lehrangebot entsprechen denen eines in der EU zertifizierten Master-Kurses.

Dass das Konzept funktioniert, zeigt, wie viele der ehemaligen Fellows in Führungspositionen bei ICANN, beim IGF, bei ISOC, in verschiedenen Regierungen und führenden Unternehmen gelangt sind. Hadja Ouattara-Sanon aus Burkina Faso wurde zum Beispiel zur Kommunikationsministerin ihres Landes ernannt, Bernadette Lewis aus Trinidad und Tobago wurde Generalsekretärin der Karibischen Telekommunikationsunion und Rinalia Abdul Rahim aus Malaysia Vorstandsmitglied von ICANN und später Vizepräsidentin von ISOC. Unmöglich, hier alle EuroSSIG-Fellows aufzuzählen, die heute bekannte Namen in Internet Governance-Communities sind.

Quelle: EuroSSIG

Inzwischen gibt es in einigen Weltregionen Programme, die ein ähnliches Capacity-Building-Konzept verfolgen wie die EuroSSIG, beispielsweise die SSIG (South School on Internet Governance) in Lateinamerika oder AfriSIG, die African School on Internet Governance. Dennoch kommen die Teilnehmenden der EuroSSIG nach wie vor aus allen Teilen der Welt. Wie erklärst du dir das? Was macht den besonderen Reiz des ‘Originals‘ aus?

Die EuroSSIG war 2007 ein Pilotprojekt. Von Anfang an als Katalysator ausgelegt, sollte es ähnliche Kurse in anderen Regionen inspirieren.

Schon 2007 diskutierten wir mit Olga Cavalli aus Argentinien, dass es ja ‘zwei Sommer‘ auf dem Globus gibt. Olga startete daraufhin im Jahr 2008 die ‘South School on Internet Governance‘, die unser Programm innovativ kopierte. Im Sommer 2009 lancierte Tarek Kamel, der damalige Kommunikationsminister Ägyptens, mit Hilfe eines EuroSSIG-Fellows die erste arabische Sommerschule für Internet Governance, im Vorfeld des IGF in Sharm el Sheikh. Anriette Esterhuysen, ebenfalls ein EuroSSIG Faculty Member, nutzte wenig später das ICANN-Treffen in Durban für die erste afrikanische Sommerschule.

Mittlerweile gibt es rund 30 solcher Schulen, die jetzt in der ‘IGF Dynamic Coalition on Schools for Internet Governance‘ (DC.SIG) zusammenarbeiten. Auch die Initiative für diese DC.SIG ging von Meißen aus, und wir betreuen auch das Sekretariat. Viele dieser SIGs machen eine hervorragende Arbeit, was sich auch in Auszeichnungen wie ICANN- oder WSIS-Preisen dokumentiert.

Wir sind natürlich besonders stolz darauf, dass wir das Modell für alle geliefert haben. Unser Programm ist so etwas wie Open Source für eine SIG. Und wir freuen uns über jede Neugründung einer SIG. Um selbst attraktiv zu bleiben, müssen wir uns aber immer wieder neu erfinden und den neuen Herausforderungen stellen. Bislang ist uns das ganz gut gelungen, wie die nach wie vor hohe Anzahl an Bewerbungen aus aller Welt zeigt.

Wie bei jedem Rückblick dürfen natürlich auch hier ein paar Zahlen nicht fehlen: Wie viele Teilnehmende gab es insgesamt in den zwei Jahrzehnten seit Bestehen der EuroSSIG? Woher kamen sie, welche persönlichen Hintergründe brachten sie mit? Und: Welchen Weg sind sie danach gegangen? Trifft man sie im Internet Governance-Ökosystem wieder, beim IGF-D, bei EuroDIG oder dem jährlichen Global IGF der Vereinten Nationen?

Wir haben Stand jetzt rund 500 Absolventen aus 110 Ländern und den verschiedensten Stakeholder-Gruppen. In der Faculty waren alles in allem mehr als 100 international renommierte Experten aktiv. Vor ein paar Jahren haben wir ein Alumni-Netzwerk gegründet, um den Austausch und die Kontakte zwischen den ehemaligen Fellows und Faculty Members zu fördern. Und wir nutzen auch Meetings von ICANN, EuroDIG und IGFs, um den Zusammenhalt aufrechtzuerhalten. Meistens organisieren wir einen kleinen Empfang, der zu viel Hallo und ‘Weißt Du noch‘-Erzählungen führt, aber auch neue Ideen und Vorschläge hervorbringt.

Ich muss aber noch hinzufügen, dass all dies nicht möglich wäre ohne unsere Unterstützer und Sponsoren. Die EuroSSIG finanziert sich ausschließlich aus Beiträgen der Community. Kein einziger Euro ist je aus öffentlichen Quellen geflossen. Wir sind natürlich besonders dankbar dafür, dass DENIC seit 20 Jahren unser ‘Platinum Sponsor‘ ist. Aber auch andere Registries und Registrare der Internet-Community haben uns immer wieder unterstützt, allen voran SIDN, Norid, nic.at, Switch, EURid, Verisign, ICANN, RIPE NCC, ISOC und Afilias. Auch unsere neueren Partner wie Google und Identity Digital haben zum Erfolg beigetragen.

Quelle: EuroSSIG

 Auf eurer Website finden sich wunderbare Einblicke in die Atmosphäre der EuroSSIG und wie inspirierend und bereichernd die bisherigen Fellows sie empfunden haben – sei es bei den Praktika, den Breakout Groups oder dem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Lässt sich das überhaupt noch ‘toppen‘? Habt ihr noch neue Pläne oder Ideen, wie sich das eine oder andere weiterentwickeln lässt? Oder gilt ‘Never touch a running system‘?

In solch einem dynamischen und geopolitisch aufgeladenen Bereich wie Internet Governance kann man sich nie zufriedengeben. Das betrifft vor allem die angebotenen Inhalte. Die Welt hat sich in den letzten 20 Jahren gewaltig verändert. Auch die Informationsrevolution hat ihre ‘Kinder gefressen‘. Was vor zwei Jahrzehnten von viel Hoffnung und Optimismus begleitet war, hat sich jetzt zu einer Herausforderung entwickelt, für die man neue und innovative Antworten finden muss. Die Kommerzialisierung und Militarisierung des Cyberspace sind gerade vor dem Hintergrund der unglaublich rasanten Entwicklung von künstlicher Intelligenz ein Riesenproblem für die neue Generation. Und hier wollen wir weiter die Antworten geben, die junge Leute von heute befähigen, die Internet- und AI-Governance-Probleme der 2030er und 2040er Jahre zu meistern.

Lieber Wolfgang, ganz herzlichen Dank für diesen Panoramablick und dein langjähriges großes Engagement – weiterhin alles Gute für dich, die EuroSSIG und dein Team! Wir als DENIC freuen uns darauf, die Multistakeholder-Schmiede der ‘Internet Governance Leaders of Tomorrow‘ auch in Zukunft zu unterstützen.


Längst hat der ausgezeichnete Ruf der EuroSSIG auch die obersten Gremien der Vereinten Nationen erreicht. In Anerkennung ihrer zwei Jahrzehnte währenden Verdienste erhielt sie Anfang Juli, kurz vor ihrem Jubiläum, eine besondere Auszeichnung: Gemeinsam mit fünf weiteren Projekten wurde die European Summer School on Internet Governance in einer besonderen Feierstunde im Rahmen des WSIS-Forums der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) mit dem ‘WSIS 2026 Prize Nomination Award‘ in der Kategorie ‘Capacity Building‘ geehrt.

Als Vorsitzender der EuroSSIG Faculty nahm Prof. Wolfgang Kleinwächter den Preis stellvertretend für das EuroSSIG-Team, in dem neben ihm noch Sandra Hoferichter, Rainer Rodewald, Carsten Schiefner und Ayesha Hassan mitwirken, entgegen. Wir gratulieren!

Quelle: EuroSSIG/ITU

Stefanie Welters

Manager Policy Communications & Public Affairs - DENIC eG